Die Elektronik

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Die Elektronik

Während beim ersten Modell die handgewickelten Tonabnehmer passiv in Serie geschaltet über einen Behringer V-amp2 einen recht dumpfen Sound mit beträchlichem Störpegel produzierten, waren an Klang und Störpegel bei Nr.2 nichts mehr auszusetzen; allerdings hatte ich einen beträchtlichen Rauschpegel; eine Folge der immer noch sehr sparsamen Elektronik, die aus genau einem Summierverstärker bestand...

Seit Nr.3 hat jedes Spulenpaar einen eignen Vorverstärker; Klang und Störabstand sind absolut Studiotauglich; der Rauschabstand ist für die meisten Zwecke völlig ausreichend; er lässt sich durch spezielle Opamps noch verbessern.

Sehr interessante Möglichkeiten ergeben sich durch die einzeln verstärkten Spulenpaare; per JFET lassen sich Kondensatoren und Widerstände dazu schalten. Diese sind über den Tonumfang abgestuft - und das klassiche LCR-filter klingt einfach gut.

 

Damit lässt sich der sehr obertonreiche Grundklang bis zu einem fast obertonlosen Klang abdämpfen: dabei entsteht ein orgelartiger Eindruck, da das Sustain der tieferen Teiltöne länger ist

 

Wäre auch per Pedal bedienbar.

Für die nächste Serie ist auch Platz für zusätzliche 'Formantfilter im Instrument vorgesehen.

Externe Elektronik

 

Der Grundklang von Tapchord oder Pulsachord hat große Ähnlichkeit mit E-gitarre.

Insofern sind Gitarren- und Bass-verstärker verschiedenster Bauart gut dafür geeignet.

Insbesondere bei Stilrichtungen wie Jazz, Blues, Rock etc. bietet sich das an.

Der Tonumfang umfasst allerdings Bass, Gitarre und 2 zusätzliche Oktaven im Diskant.

 

Ich persönlich spiele lieber über eine gute Hifi-anlage, eine Hifi-artige PA oder über Kopfhörer.

Anders als bei E-gitarre lässt sich der Grundklang des Instrumentes mit etwas Hall sehr gut verwenden.

Je nach Spielweise klingt es wie ein lebendiges Cembalo, eine Stahlsaiten-gitarre, wie ein Funky clavinet, ähnlich einem E-piano und bietet noch mehr Variationen - ohne an irgend einem Knopf zu drehen.

 

Ein Lexicon Mx300 oder tc-electronic M-one sollte man schon haben; mehr brauchts aber eigentlich nicht.

Ich verwende sehr gelegentlich ein fx2000 von Behringer als Verzerrer oder Effektgerät; ein dezent eingestellter Kompressor kann nützlich sein...

 

Ganz zu Anfang, als ich noch im Studio Floisdorf wohnte, hab ich den puren Tonabnehmer-sound von Nr.3 line direct über einen Denon-verstärker und B&W Boxen gespiel. In einem gut klingenden, hinreichend großen Raum braucht man auch kein Hallgerät

Michael Schmidt Trierer Str.49 53909 Zülpich Tel. 02252 81259 Mobil 0178 1530 967 ibau19@gmx.de