Instrumente

www.19ton.de

Klavierstimmen Klaviertechnik Musikinstrumentenbau Michael Schmidt

Tapchord

 

Es ist schon erstaunlich, wie schwer es ist, von etwas kompliziertem zu etwas einfachem zu gelangen... und wie schwer eine solche einfache Idee so zu realisieren, dass sie einfach aussieht, einfach zu spielen ist und einfach rundum gut funktioniert...

Vom Klavier über Cembalo und Clavichord zum ersten "Psalter" und letztlich zum Tapchord - oder Pulsachord auf Latein.

 

Rechts oben, zwei Instrumente aus der Testserie Nr.4-7, bei der es neben Detailverbesserungen gegenüber dem Vorgänger um Studien zur Kleinserien-fertigung ging... letztlich etwas verfrüht

 

 

Im Moment mache ich wirklich alles selber; dadurch bin ich natürlich sehr flexibel; es kostet aber auch sehr viel Zeit und Energie.

Um die nötige Präzision zu gewährleisten muss ich für viele Arbeitsschritte spezielle Vorrichtungen bauen...

 

Das Schwarze ist Nr.4; das weiße Nr.5

 

Die beiden blauen auf dem dritten Bild sind Nr.3 und Nr.6

Spielfeld und Besaitung sind bei Nr.3 noch mit anderen Schwerpunkten berechnet; auffälligster Unterschied ist dieses 3-4 Muster in Tonabnehmern und hinterer Saitenaufhängung

 

Ganz unten ist Nr.7 - der Korpus stammt noch aus der Testserie, aber das Spielfeld ist mit kleinen Abweichungen bereits das aktuelle.

 

Nr.9&10 sind in Arbeit; die haben das selbe Spielfeld wie Nr.8, also mit 48 Saiten und mehrfarbigen alterierten Tönen. Dazu rechts neben den Saiten Platz für ein paar Knöpfe und erweiterte Klangmöglichkeiten.

 

Nicht erkennbar auf den Bildern ist ein anderer innerer Aufbau des Korpus, der eher Prototypen-gerecht als bei der Testserie einen ungehinderten Zugang zur Elektronik und sehr viel mehr Platz für Experimente bietet...

 

Der Korpus ist wie bei Modell Nr.1 aus Massivholz; hier Erle.

Erle ist weich und zäh und sorgt für einen runden Ton.

Für die bereits in Planung befindlichen Modelle 11&12 werde ich zum Vergleich ein schweres Hartholz (vmtl. Amaranth) verwenden.

 

Mit Bassgitarrensaiten ließe sich der Tonumfang im Bass mindestens bis Subkontra-A erweitern; evtl. bis Subkontra-F; auch im Diskant wären noch einige Töne über das C''''' hinaus möglich.

Eines der nächsten Modelle wird ein "Imperial" werden, aber:

 

Mehr ist nicht einfach besser - so würden insbesondere die schwereren Basssaiten mindestens eine stark verbesserte Dämpfung benötigen oder ich müsste sogar die schwingende Aufhängung des gesamten Korpus aufgeben, die gerade in der Mittellage wichtig für Klang und Ausschwingverhalten der Saiten ist.

 

Michael Schmidt Trierer Str.49 53909 Zülpich Tel. 02252 81259 Mobil 0178 1530 967 ibau19@gmx.de